13 Videospiele, die uns auf der Gamescom 2017 begeistert haben

13 Videospiele, die uns auf der Gamescom 2017 begeistert haben

Auf der Gamescom 2017 wurden einige neue Spiele vorgestellt. Darunter sind nicht nur große Namen, sondern auch kleinere Entwickler und Virtual-Reality-Experimente.

Noch bis Samstag findet in Köln die Gamescom statt – die größte Videospielmesse der Welt. Bei all den Titeln, die dort vorgestellt werden, verliert man leicht den Überblick. Deswegen zeigen wir euch hier die wichtigsten Games der Messe. Egal ob Triple-A, Indie- oder Virtual-Reality-Experiment.

Noch bis zum 26.8. ist Köln die Gamer-Hauptstadt. Denn wie schon in den vergangenen Jahren findet auch 2017 in der Rheinmetropole die Gamescom statt. Obwohl viele Hersteller ihre großen Enthüllungen wie Beyond Good and Evil, Wolfenstein: The New Colossus, Need for Speed: Payback oder Monster Hunter World schon im Juni auf der US-Fachmesse E3 gezeigt haben, bleibt sie eine der wichtigsten Gaming-Veranstaltungen der Welt. Denn in Köln können die Besucher viele der Games, die in Los Angeles zunächst nur als Trailer zu sehen waren, zum ersten Mal selbst anzocken.

Es gab auf der Gamescom aber auch die ein oder andere Überraschung: Microsoft hat mit Age of Empires 4 eine Fortsetzung seiner Echtzeitstrategiereihe angekündigt und das deutsche Studio Bluebyte die Wirtschaftssimulation Anno 1800. Weil viele große Publisher aber nichts Besonderes vorstellen, nutzen Indie-Entwickler und kleine Studios die Messe, um auf ihre eigenen Werke aufmerksam zu machen. Darunter das deutsche Studio Radiation Blue mit Genesis Alpha One, einem Science-Fiction-Shooter mit Basenbau, und der schwedische Entwickler Zoink mit dem lyrischen Waldabenteuer Fe.

Anno 1800

Nachdem die fast 20 Jahre alte Anno-Reihe mit Anno 2205 zuletzt weit in die Zukunft sprang, will der deutsche Entwickler Blue Byte nun wieder in der Zeit zurückgehen. Anno 1800 beginnt nunmehr in der Ära der industriellen Revolution. Hierbei wird der Spieler wie seit jeher mit einem Siedlertrupp auf einer zufällig generierten Inselwelt an Land gehen. Zunächst entsteht ein Dorf, dann eine Stadt und letztlich ein Wirtschaftsimperium. Dafür müssen komplexe Rohstoffkreisläufe organisiert, Handelsrouten etabliert und Seeschlachten ausgefochten werden.

Durch den neuen historischen Hintergrund wird der Spieler in Anno 1800 aber auch ungekannte Herausforderungen meistern müssen. Er muss entscheiden, wie er mit Arbeiterstreiks und Protesten umgeht und zufällig eintreffende Katastrophen überstehen. Er hat also mehr zu überblicken, darf aber gleichsam auch mehr gestalten. Neben Straßen müssen nun etwa auch Schienennetze für Eisenbahnen angelegt und als Nebenbeschäftigung ein Zoo oder eine Weltausstellung verwaltet werden. Diese Mühen sollen durch noch realistischere und detailverliebtere Stadtbilder belohnt werden.

Anno 1800 soll im Herbst 2018 für PC erscheinen.

Biomutant

Die Erde der Zukunft wird nicht mehr von Menschen, sondern von Tierwesen regiert. Wieso, warum? Nebensächlich. Jedoch scheint die Welt von Biomutant dem Untergang geweiht, der Baum des Lebens droht abzusterben. Ein kleiner, aber hart gesottener Ninja-Waschbär hat es sich zur Aufgabe gemacht, das legendäre Gewächs zu retten. Dafür kämpft er sich im John-Woo- und Devil-May-Cry-Stil mit Feuerwaffen und Elektroschwert durch eine offene Spielwelt aus Dschungeln, Wüsten und toten Stadtlandschaften. Auf seinem Weg stellen sich ihm Riesenameisen, Killerbären und anderes Getier in den Weg.

Im Fortlauf der Geschichte wird sich der tierische Held neue Waffen basteln und Fähigkeiten aneignen können. Wobei der Spieler den Charakter mit Mutationen an den eigenen Spielstil anpasst. Der Waschbär kann sich Riesenkrallen und einen Stachelschwanz wachsen lassen oder bionische Gleitflügel auf den Rücken kleben. Muss er größere Strecken überbrücken, kann er zudem einen Heißluftballon oder ein U-Boot besteigen. Hinter dem bizarren Open-World-Rollenspiel steht das Studio Experiment 101. Es wurde 2015 von ehemaligen Mitarbeitern von Avalanche gegründet, dem Studio hinter Just Cause und Mad Max.

Biomutant soll 2018 für PC, PlayStation 4 und Xbox One erscheinen.

Genesis Alpha One

Ökokollaps, Krieg, die Erde ist dahin. Daher flieht in Genesis Alpha One ein kleiner Trupp menschlicher Siedler mit einem Schiff ins All. Das wird dort vom Spieler über die kommenden Jahrhunderte mit einem Baukastensystem zur Raumkolonie ausgebaut. Mit Hydro-Gärten, Schildgeneratoren, Quartiere und Krankenstationen. Vom Schiff aus werden Astronauten auf Planeten und Asteroiden geschickt, die nach Metallen und Wasser suchen. Zudem können extraterrestrische Schiffswracks erkundet und bizarre Störsignale untersucht werden, die auf fremde Welten locken.

Jedoch haben die Forscher nicht immer nur neue Ressourcen an Bord, sondern schleppen auch mal eine Alien-Plage ein. Die kann der Spieler dann nicht nur aus der Manager-Perspektive, sondern in Ego-Shooter-Manier mit dem Pulsgewehr in der Hand bekämpfen. Wer dabei – oder bei Unfällen und anderen Katastrophen – drauf geht, der hat verloren. Mittels Klon-Kammer können jedoch Sicherheitskopien des eigenen Charakters anlegen werden. Und Crewmitglieder werden mit Alien-DNA nach und nach zu Übermenschen. Das Game des Freiburger Entwicklers Radiation Blue ist überaus ambitioniert und könnte ein faszinierendes Spielerlebnis bieten.

Genesis Alpha One soll 2018 für PC, PlayStation 4 und Xbox One erscheinen.

Fe

Hinter dem kryptischen Titel Fe verbirgt sich eines der wohl schönsten Games der Messe. In dem übernimmt der Spieler die Kontrolle über ein kleines, fuchsartiges Fabeltier, das inmitten eines düsteren Waldes erwacht. Der ist offenbar krank und wird von bösartigen Schattenwesen bedroht. Frei und ohne vorgegebene Wege kann der Spieler die Umgebung erforschen und Rätsel lösen. Allerdings nicht alleine, sondern mit Hilfe anderer Tiere, die jeweils über einzigartige Fähigkeiten verfügen. Daher muss das eigene Fabelwesen deren Rufe erlernen und auf diese Weise Freundschaften schließen.

Das knuffige Tier selbst ist kein großer Kämpfer. Trifft es auf feindliche Zeitgenossen, ist Flucht angesagt. Doch befreundet der Spieler größere und stärkere Kreaturen, werden sie ihm zu Hilfe kommen. Gleichsam ist es möglich, auf Rehen zu reiten oder auf dem Rücken eines Vogels über den Wald zu fliegen, wenn man deren Rufe beherrscht. So lassen sich neue Areale erreichen und Fertigkeiten freischalten. Fe wird vom schwedischen Studio Zoink entwickelt und bedient sich eines äußerst minimalistischen Grafikstils, der auf Farbvielfalt verzichtet und stattdessen auf Licht und Schatten setzt.

Fe soll Anfang 2018 für PC, PlayStation 4, Xbox One und Nintendo Switch erscheinen

Assassins Creed: Origins

Die Hauptserie der Assassin’s-Creed-Saga umfasst mittlerweile neun Teile. Zuletzt hat das sogar Fans etwas ermüdet. Daher legte die Serie das letzte Jahr eine Pause ein und soll nun mit Assassin’s Creed: Origins vieles neu und anders machen. Das scheint zu gelingen. Die Entwickler gehen in der Historie zurück ins alte Ägypten und werfen den Spieler in eine Epoche mit Caesar und Kleopatra. Spielbar ist nicht nur Attentäter Bayek, sondern ebenso seine Frau Aya. Allem voran wollen die Entwickler die offene Spielwelt wieder entdeckenswert machen.

Statt nur eine Stadt durchreist der Spieler nun ein ganzes Land, das mit Städten, Dörfern, Oasen, Einöden, Pyramiden und Tempelanlagen gespickt ist. Überblick bekommt man mit einem lenkbaren Falken – mit dem sich interessante Orte ausfindig machen lassen. Nebst den Story-Missionen, bei denen beispielsweise ein verschwörerischer Priester gestoppt werden muss, ergeben sich viele kleine Aufgaben aus dem Moment heraus. Die können auch ganz unblutig sein. Dennoch sind die Kämpfe immer noch wichtig – aber weniger beiläufig als zuvor. Hier ließen sich die Entwickler von The Witcher 3 und der Dark-Souls-Reihe inspirieren.

Assassin’s Creed: Origins soll am 27. Oktober für PC, PlayStation 4 und Xbox One erscheinen.

Jurassic World Evolution

Die meisten Videospiele zu großen Filmen misslingen. Denn oft versuchen Entwickler verzweifelt, Mechaniken in eine Geschichte zu zwingen, die längst vom Kino bekannt ist. Dabei könnte es auch so einfach sein. Davon sind jedenfalls die Entwickler des britischen Studios Frontier überzeugt, die unter anderem für Zoo Tycoon und Planet Coaster bekannt sind. Denn passend zur kommenden Jurassic-World-Fortsetzung Lost Kingdom wollen sie die Spieler einfach ihre eigenen Dino-Parks bauen lassen.

Das geht in Jurassic World Evolution ganz nach dem Muster von Zoo Tycoon oder Theme Park. Auf einer Insel werden Wege und Gehege angelegt und Forschungseinrichtungen platziert. Es muss darauf geachtet werden, dass die Besucher begeistert sind. Aber ebenso, dass sich die Dinosaurier wohl fühlen und nicht gegenseitig zerfleischen. Der Käfig eines T-Rex sollte nicht direkt neben dem eines friedlichen Brachiosauriers liegen. Für mögliche Ausbrüche muss mit Sicherheitseinheiten vorgesorgt werden. Dazu kommen sporadische Missionen. In einer muss der US-Präsident vor einem Killerdino gerettet werden. Gleichzeitig wird in den Laboren geforscht, um noch aufregendere Urzeitwesen zu züchten.

Jurassic World Evolution soll im Sommer 2018 für PC, PlayStation 4 und Xbox One erscheinen.

Unforeseen Incidents

Eine mysteriöse Krankheit breitet sich aus und hat bereits Abertausende befallen. Keiner weiß, wo sie herkommt. Als der Handwerker Harper Pendrell auf offener Straße eine sterbende Frau entdeckt, stolpert er unwissentlich über die bizarre Verschwörung, die dahinter steckt. Unforeseen Incidents ist ein humoriges, aber erwachsenes Point-and-Click-Adventure im Stil von Baphomets Fluch oder Gabriel Knight. Der Spieler steuert den lediglich mit einem Allzweckwerkzeug ausgerüsteten Helden durch verschiedenste Kulissen, löst Rätsel, führt Gespräche und trifft auf Unterstützer.

In Unforeseen Incidents soll vor allem die Geschichte im Vordergrund stehen, die unter anderem von Akte-X oder Romanen wie Dan Browns Sakrileg und Robert Anton Wilsons Illuminatus-Reihe inspiriert ist. Die Puzzle sollen daher zwar clever ausfallen, aber nicht verzweifeln lassen. Am markantesten ist der skizzenbuchartige Look des Indie-Abenteuers. Wie die Entwickler von Backwoods Entertainment aus Mülheim an der Ruhr betonen, sind alle der über 60 Hintergründe und die 40 Charaktere im Game handgezeichnet.

Unforeseen Incidents soll Ende 2017 für PC, Mac, iOS- und Android-Geräte erscheinen.

Shenmue 3

Die im Japan der 80er Jahre angesiedelten Action-Rollenspiele Shenmue und Shenmue 2 sind moderne Klassiker und Vorreiter von modernen Open-World-Titeln. Bereits seit über einer Dekade haben Fans immer wieder auf einen Nachfolger gehofft. Der wurde 2015 per Crowdfunding finanziert und wird seitdem von einem Team unter der Leitung des Serienerfinders Yu Suzuki entwickelt. Das Abenteuer soll durchaus neu werden, aber den Originalen treu bleiben. Deshalb wird Shenmue 3 die Geschichte des jungen Kampfkünstlers Ryo Hazuki aus den Vorgängertiteln fortführen.

Der ist auf der Suche nach dem Mörder seines Vaters und reist nach Guilin in China. Dort trifft er auf ein sonderbares Mädchen, das ihm bereits in den Jahren zuvor in seinen Träumen erschienen war. Der Spieler wird belebte Dörfer und Städte erkunden, Nahkämpfe ausfechten, verschiedenen Jobs nachgehen und nach Hinweisen suchen, die ihn seiner Rache näher bringen. Die Ziele der Entwickler sind überaus hochgesteckt und der aktuelle Zeitplan sehr eng. Charaktermodelle und Animationen im letzten Trailer sollen daher noch provisorisch sein und bald ersetzt werden. Wie Yu Suzuki sagt, arbeite das Team hart, um den Erwartungen der Fans gerecht zu werden.

Shenmue 3 soll 2018 für PC und PlayStation 4 erscheinen.

Super Mario Odyssey

Noch bis Oktober müssen Nintendo-Switch-Besitzer die Wartezeit überbrücken. Dann soll mit Super Mario Odyssey das nächste große Game für die Hybrid-Konsole erscheinen. Aber das Ausharren scheint sich wirklich zu lohnen. Das neue Abenteuer des Klempners könnte nämlich eines der kreativsten Mario-Spiele seit langem werden. Mario wird zahlreiche Welten erkunden, die er mit einem Luftschiff ansteuert. Dazu zählt ein paradiesisches Dinosaurierreich oder eine Metropole, die an New York erinnert. Zuletzt stellte Entwickler Yoshiaki Koizumi die Welt Luncheon Kingdom vor, die komplett aus Süßkram und Nahrungsmitteln besteht.

Wie in Super Mario 64 ist das Erkunden ein großer Teil von Odyssey. Neu ist: Mario kann mit seiner Mütze nun die Kontrolle über Gegner wie Riesen-Goombas, einem Tyrannosaurus, aber auch Stromleitungen übernehmen, durch die er dann an Gebäuden hochsaust. In versteckten Arealen warten Minispiele im Retro-Design, die das klassische 2D-Super-Mario-Bros.-Erlebnis nachstellen. Das alles fühlt sich ziemlich großartig an. Ein klassisches Game Over gibt es übrigens nicht mehr. Stattdessen muss der Spieler den guten Mario mit einigen Münzen ins Leben zurückkaufen.

Super Mario Odyssey soll am 27. Oktober 2017 für Nintendo Switch erscheinen.

The Inner Friend

Mit Resident Evil 7 oder Here They Lie haben Spieleentwickler schon gezeigt, dass Virtual Reality für Grusel-Erfahrungen taugt. Auch The Inner Friend vom kanadischen Studio Playmind soll ein furchterregendes Erlebnis werden. Hier taucht der Spieler mit PlayStation VR, Oculus Rift oder HTC Vive – wahlweise auch ohne Brille – in eine düstere Parallelwelt ein. Dort nimmt ihn ein mysteriöser Schatten an die Hand, der tiefer und tiefer in finstere Traumlandschaften führt. Diese Welten erinnern an Museumsgalerien, Alien-Planeten oder endlose Krankenhausgänge.

The Inner Friend soll jedoch nicht nur ein einfaches Horror-Game werden. Es soll das Unterbewusstsein und die unverarbeiteten Traumata eines kleinen Jungen repräsentieren, die der Spieler durchleben und auflösen kann. Dafür müssen in den schrägen Kulissen Indizien ausgemacht und die zugrunde liegenden Ereignisse rekonstruiert werden. Während dieser Wanderung durchs Unterbewusstsein trifft man auf grausige Wesen, denen es zu entkommen gilt. Letztlich muss man sich ihnen jedoch stellen.

The Inner Friend soll 2018 für PlayStation 4 mit PS VR, PC mit Oculus Rift und HTC Vive und Xbox One erscheinen.

Life is Strange: Before the Storm

Das in mehreren Episoden veröffentlichte Adventure Life is Strange war eine der großen Überraschungen der vergangenen Jahre. Es erzählte eine emotionale, überraschende und durchaus geerdete Teenager-Geschichte, mit der sich viele Menschen identifizieren konnten. Before the Storm soll nun die drei Jahre zuvor angesetzte Vorgeschichte aufarbeiten und rückt dafür die 16-jährige Chloe Price in die Heldenrolle. Die war im Original als punkige Teenie-Rebellin zu sehen. Hier versucht sie hingegen mit dem Tod ihres Vaters klarzukommen. Oder zumindest mit ihrem Ärger und Jähzorn.

Das Adventure widmet sich Themen wie Schule, Mobbing, Drogen, Geldproblemen und auch Liebe. In einer Szene wird beispielsweise mit Timing und Taktik ein T-Shirt stibitzt. In den zahlreichen Dialogen werden moralische Entscheidungen getroffen, die dann im späteren Spielverlauf Folgen haben sollen. Unter anderem geht das Prequel auf die Beziehung zwischen Chloe und ihrer Freundin Rachel Amber ein, deren Verschwinden den Auftakt des Originals darstellt. Statt vom französischen Spielemacher Dont Nod wird Before the Storm vom US-Studio Deck Nine Games entwickelt.

Die erste von drei Episoden von Life is Strange: Before the Storm soll am 31. August 2017 für PC, PlayStation 4 und Xbox One erscheinen.

Call of Cthulhu

Kaum ein Autor hat das Horror-Genre so nachhaltig geprägt wie H. P. Lovecraft. Denn der xenophobe Amerikaner sah das Böse nicht in Gespenstern oder Dämonen, sondern in kosmischen Wesenheiten mit unaussprechlichen Namen, die den Verstand eines gesunden Menschen in den Wahnsinn ziehen. Dieses Schicksal soll den Spieler auch bei Call of Cthulhu ereilen. Darin muss der Privatermittler Edward Pierce auf einer Insel eine Familientragödie aufklären. Ähnlich wie bei Observer werden dafür Gespräche mit Einwohnern geführt, Hinweise gesammelt oder Schlösser geknackt, um Tatorte zu untersuchen.
 
Kämpfe gibt es bei Call of Cthulhu nicht. Allerdings werden über den Spielverlauf Detektivfähigkeiten wie Konversation, Forensik, Manipulation oder Einschüchterung ausgebaut. Dadurch stößt Pierce darauf, dass etwas auf dem Eiland vor sich geht – und wohl eine unheimliche Macht wirkt. Die Entwickler tricksen die Wahrnehmung der Spieler aus, manipulieren auf subtile Weise die Kulissen oder lassen den Helden Halluzinationen und Panikattacken durchleben. Nicht zuletzt, wenn er Wesenheiten gegenübertritt, die offenbar nicht von dieser Welt sind. Der Spieler kann deshalb seinen Augen und Ohren nicht trauen, muss anzweifeln, was er auf dem Bildschirm sieht.

Call of Cthulhu soll noch 2017 für PC, PlayStation 4 und Xbox One erscheinen.

Age of Empires IV

Es war nicht gänzlich unerwartet, aber dennoch eine Überraschung, als Microsoft Age of Empires 4 angekündigt hat. Schließlich war der erste Teil der Echtzeitstrategiereihe vor fast genau 20 Jahren erschienen. Viel gezeigt wurde abseits eines kurzen Trailers leider nicht: Unter anderem soll Age of Empires 4 dem Spielprinzip des Originals treu bleiben und keine allzu riskanten Experimente wagen. Die Spieler werden also Städte aufbauen, Ressourcen sammeln, in Kasernen Soldaten ausbilden und Schlachten schlagen.

Natürlich sollen auch diesmal historische Epochen als Ausgangspunkt dienen. Unter anderem werden die Spieler den Aufstieg und Fall des römischen Reichs, die Ankunft der Konquistadore in Amerika und die Reichseinigung Japans durchleben können. Da Ensemble Studios, der ursprüngliche Entwickler von Age of Empires 2009 aufgelöst wurde, übernimmt jetzt der für Dawn of War und Company of Heroes bekannte Spielemacher Relic Entertainment. Diese Entscheidung zeigt, dass Microsoft es ernst meint. Das neue Age of Empires soll jedoch nicht für die Xbox kommen, sondern nur für Windows-10-PCs.

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